Eschweiler: Strukturförderungsgesellschaft zieht Bilanz nach 25 Jahren
Seit einem Vierteljahrhundert kümmert sich die Strukturförderungsgesellschaft in Eschweiler (Städteregion Aachen, Nordrhein-Westfalen) um die Entwicklung der Stadt. Die beiden Geschäftsführer René Schulz und Stephan Miseré haben nun Bilanz gezogen, was in dieser Zeit alles passiert ist.
In den vergangenen 25 Jahren wurden viele Projekte gestemmt. Die Gesellschaft hat mehr als 200 Baugrundstücke entwickelt und verkauft. Es entstanden neue Wohngebiete, wie etwa in der Vöckelsberg, am Kiefernweg, am Begauer Mühlenweg und in der Ackerstraße. Auch das Ringofen-Gelände sowie die Fontane- und Lessingstraße wurden erschlossen. Neben Wohnraum entstanden viele Kindertagesstätten, wodurch mehrere hundert Betreuungsplätze geschaffen wurden. Aktuell verwaltet die Gesellschaft 277 Wohnungen, wovon 107 öffentlich gefördert sind.
Die Gesellschaft gehört zu 100 Prozent der Stadt. Sie soll dort einspringen, wo die normale Stadtverwaltung zu langsam ist oder zu starre Regeln hat. Durch die flexiblen Strukturen können Entscheidungen schneller getroffen werden, während die Stadt über den Aufsichtsrat trotzdem die Kontrolle behält.
Auch für die Zukunft gibt es konkrete Pläne. Im Baugebiet Patternhof werden derzeit 17 Grundstücke vermarktet und 24 geförderte Wohnungen neu gebaut. Außerdem wird das Gebiet an der Fontane- und Eichendorffstraße erschlossen.
Die Chefs sehen die kommenden Jahre als Herausforderung. Besonders der Klimaschutz, die Energieversorgung und der Platzmangel machen die Planung schwieriger. Ein großes Ziel bleibt zudem der Bau von bezahlbarem Wohnraum, damit verschiedene Bevölkerungsgruppen in der Stadt wohnen können. Bestehende Gebäude sollen zudem modernisiert werden.
Quelle: Eschweiler – zur Originalmeldung