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Aachen: Mann am Hauptbahnhof wegen Haftbefehlen festgenommen

Ein 45-jähriger Mann wurde am Aachener Hauptbahnhof von der Bundespolizei kontrolliert. Dabei kam heraus, dass er zwei Haftstrafen absitzen muss.

Die Beamten der Bundespolizei kontrollierten am 24. Juli 2026 einen 45-jährigen Deutschen am Hauptbahnhof in Aachen (Nordrhein-Westfalen). Der Mann konnte sich bei der Kontrolle nicht ausweisen. Deshalb nahmen die Polizisten ihn mit auf die Dienststelle, um seine Identität genau zu prüfen.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann gleich zwei Haftbefehle vorlagen. Einmal ging es um eine Urkundenfälschung, wegen der ihn das Amtsgericht Heinsberg bereits im Jahr 2023 verurteilt hatte. Er sollte eine Geldstrafe von 1.850 Euro zahlen oder stattdessen 74 Tage ins Gefängnis gehen.

Zudem gab es einen weiteren Befehl vom Amtsgericht Eschweiler aus dem Jahr 2020. Dort ging es darum, dass der Mann ohne Führerschein Auto gefahren war. Auch hier stand die Wahl zwischen einer Geldstrafe von 420 Euro oder einer Haftstrafe von 42 Tagen.

Da der Mann die Geldstrafen nicht bezahlen kann, nahmen ihn die Beamten fest. Zuerst kam er in den Gewahrsamsdienst der Polizei in Aachen. Von dort aus wird er nun in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, um seine Strafe anzutreten.

Ob es weitere Verfahren gegen den Mann gibt, ist nicht bekannt. Die zuständigen Behörden führen die Überstellung in die Haft durch.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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