Erkelenz: Neue Regeln für die Entsorgung von Elektroschrott
In Erkelenz (Kreis Heinsberg, Nordrhein-Westfalen) gibt es neue Vorgaben für den Elektroschrott. Seit dem 1. Januar 2026 gelten strengere Pflichten für die Entsorgung von Batterien, Akkus und Geräten mit fest eingebauten Akkus. Das betrifft vor allem die Grünannahmestelle der Stadt.
Bisher konnten Bürger dort einfach Batterien, Energiesparlampen oder alte Handys abgeben. Das ist nun nicht mehr möglich. Der Grund sind neue Gesetze zur Sortierung, Lagerung und zum Transport dieser Materialien. Die Stadt hat geprüft, ob man die Lagerung vor Ort anpassen kann, doch das wäre weder rechtlich erlaubt noch wirtschaftlich sinnvoll.
An der Grünannahmestelle werden jetzt nur noch Elektrokleingeräte angenommen, die maximal 30 Zentimeter lang sind. Das gilt für Geräte mit festem Kabel, wie zum Beispiel Toaster oder Wasserkocher. Auch Fernbedienungen werden noch genommen, sofern die Batteriefächer leer sind.
Wer jedoch Akkus von E-Bikes, Powerbanks oder alte Smartphones entsorgen will, hat zwei kostenlose Möglichkeiten: Die Geräte können zum zentralen Wertstoffhof des Kreises nach Gangelt-Hahnbusch gebracht werden. Alternativ ist die Rückgabe im Handel möglich. Der Wertstoffhof in Gangelt-Hahnbusch ist von Montag bis Freitag zwischen 7 und 17 Uhr sowie samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.
Für große Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Spülmaschinen sowie für Drucker und Bildschirme gibt es den Sperrmüll. Die Abholung ist kostenlos. Wichtig ist dabei: Wer ein großes Elektrogerät anmelden will, muss dies telefonisch unter der Nummer 02431/9744-21 tun. Dort wird dann genau geklärt, um welche Art von Schrott es sich handelt.
Quelle: Erkelenz – zur Originalmeldung