Erkelenz verabschiedet Vorschulkinder mit bunten Aktionen
In den vergangenen Tagen hieß es in den städtischen Kitas in Erkelenz Abschied. Die Vorschulkinder beendeten ihre Zeit im Kindergarten mit verschiedenen Aktionen. Jede Einrichtung gestaltete den Abschied anders, um den Kindern den Übergang in die Schule zu erleichtern.
In der Kita Buscherhof gab es eine Zeitreise. Passend zu den 700 Jahren Stadtrechte reisten die Kinder als Ritter und Burgfräuleins zurück ins Jahr 1326. Sie besuchten die Erkelenzer Burg, brauten Hexentränke und spielten Ritterspiele.
Andere Kinder erlebten Abenteuer in der Natur oder im Kino. Die Kita am Schulring machte einen Ausflug in den Tierpark Gangelt und organisierte danach einen Kinoabend mit Popcorn. In der Kita in Venrath gab es ebenfalls einen Kinoabend im Pyjama, einen Besuch in der Stadtbücherei und ein Fest mit den Eltern, bei dem die Kinder ihre gebastelten Schultüten zeigten.
Besonders spannend wurde es in Gerderath. Dort organisierte die Kita eine „Lange Nacht“. Die Kinder aßen gemeinsam zu Abend, spielten und machten schließlich eine Nachtwanderung über das Gelände der Peter-Härtling-Grundschule.
In der Kita Kamp-Lintforter-Straße gab es eine Rallye und ein Picknick im Wildpark Gangelt. Zum Abschied erhielten die Kinder Erinnerungshefte und liefen durch einen Regenbogentunnel. In Granterath sausten die Kinder mit geschmückten Fahrzeugen unter einem bunten Spalier aus der Kita heraus, wo ihre Eltern auf sie warteten.
Auch die Vorbereitung auf den Schulalltag stand im Fokus. In Lövenich gab es die Aktionswoche „Löwenstark“, um das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken. Die Gruppe besuchte das Erkelenzer Krankenhaus und lernte etwas über Energie. Zudem gab es einen Schultaschentag und eine Feier mit Tänzen.
In der Kita Westpromenade lernten die Kinder im Schulkindtreff, wie man einen Stift richtig hält, und bauten ein erstes Verständnis für Zahlen auf. Sie wurden im Straßenverkehr geschulert, nahmen am City-Lauf teil und besuchten eine echte Schulstunde.
Erster Beigeordneter Dr. Hans-Heiner Gotzen erklärte, dass jede Kita ihr eigenes Programm habe. Ziel sei es immer, die Kinder spielerisch auf die Schule vorzubereiten und den ersten großen Lebensabschnitt gemeinsam zu feiern. Insgesamt gibt es in Erkelenz derzeit 26 Kindertageseinrichtungen, wovon 15 von der Stadt getragen werden. Bald kommt jeweils eine weitere Einrichtung hinzu.
Quelle: Erkelenz – zur Originalmeldung