Ergebnisse zum Volksbegehren gegen Studiengebühren im Landkreis Starnberg
Im Landkreis Starnberg (Oberbayern) wurde über das Volksbegehren "Nein zu Studiengebühren in Bayern" abgestimmt. Die Behörden haben nun die endgültigen Ergebnisse für alle Gemeinden im Landkreis zusammengefasst.
Insgesamt haben sich 13.343 Menschen im Landkreis gültig in die Listen eingetragen. Das sind knapp 14 Prozent der Stimmberechtigten. Insgesamt waren 95.572 Menschen im Landkreis wahlberechtigt. Für die Sammlung der Unterschriften wurden im gesamten Gebiet 253 Listen aufgelegt.
Die Beteiligung war je nach Ort unterschiedlich. Am höchsten war der Anteil in Weßling, wo 19,30 Prozent der Stimmberechtigten unterschrieben haben. In Herrsching waren es 16,86 Prozent. In der Stadt Starnberg und in Berg lag der Anteil mit jeweils etwa 10,4 Prozent am niedrigsten.
In den meisten Gemeinden gab es kaum ungültige Eintragungen. Insgesamt waren nur 38 Unterschriften nicht gültig, während in Orten wie Feldafing, Gilching, Pöcking oder Seefeld überhaupt keine Fehler in den Listen auftraten.
Wer Fragen zu den Ergebnissen hat, kann sich an den Fachbereich Kommunalwesen beim Landratsamt in Starnberg wenden. Dort ist Herr Albertzarth als Fachbereichsleiter zuständig.