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Eppingen führt neuen Kinderschutzbogen in Kitas ein

Copyright und Urheber siehe Eppingen

Die Stadt hat ein neues Instrument entwickelt, um Gefährdungen für Kinder in Tageseinrichtungen schneller zu erkennen. Der neue Bogen soll den Erziehern im Alltag mehr Sicherheit geben.

In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 7. Juli stellte Geschäftsbereichsleiterin Jessica Wells das neue Konzept für den Kinderschutz in Eppingen (Baden-Württemberg) vor. Die Stadt hat den bisherigen Kinderschutzbogen komplett überarbeitet. Dabei haben die Stadtverwaltung, die Leitungen der Kitas und die dortigen Fachkräfte eng zusammengearbeitet.

Der Grund für die Änderung war ein veraltetes System. Der alte Bogen stammte noch aus dem Jahr 2011 und passte nicht mehr zu den heutigen Anforderungen. Deshalb wurde im Juli 2025 ein Arbeitskreis gegründet. In fünf Treffen haben Fachberater, Verwaltungsmitarbeiter und das Personal aus den Kitas ihre Erfahrungen eingebracht, um das Dokument zu verbessern.

Das Ergebnis ist ein moderner Bogen, den die Mitarbeiter nun digital nutzen können. Besonders neu ist ein sogenannter Ampelfragebogen. Dieser hilft den Fachkräften dabei, Gefährdungen für Kinder schneller einzuschätzen und besser zu dokumentieren. Durch das neue System gilt nun für alle Kindertageseinrichtungen in Eppingen derselbe Standard.

Ein erster Entwurf wurde bereits mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) besprochen. Von dort kam eine positive Rückmeldung. Damit ist die Grundlage geschaffen, um die Qualität des Kinderschutzes in den städtischen Einrichtungen zu sichern.

Quelle: Eppingen – zur Originalmeldung

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