Eppertshausen: Sicherheitstipps für Schulanfänger und Vortrag zum Grabtuch
Am 10. August 2026 beginnt in Eppertshausen (Landkreis Darmstadt-Dieburg) das neue Schuljahr. Da viele Erstklässler noch keine Erfahrung im Straßenverkehr haben, erinnert Bürgermeister Stephan Brockmann an die besonderen Regeln an der Stephan-Gruber-Schule in der Straße „Im Niederfeld“.
Dort gilt ein verkehrsberuhigter Bereich. Das bedeutet für Autofahrer: Es darf nur im Schritttempo gefahren werden. Fußgänger dürfen die gesamte Straße nutzen und Kinder dürfen dort spielen. Wer mit dem Auto kommt, muss warten, wenn Fußgänger behindert werden könnten. Parken ist nur auf den markierten Flächen erlaubt, außer man steigt gerade ein oder aus.
Um den Kindern zu helfen, gibt es in der Gemeinde sogenannte „Leon-Hilfe-Inseln“. Das sind Geschäfte, die mit einem Aufkleber von Leon dem Löwen in Kinderhöhe markiert sind. Wenn Kinder Hilfe brauchen, können sie dort hineingehen. Die Mitarbeiter in diesen Läden haben einen Notfallplan und wissen, wie sie reagieren müssen. Die Jugendpflegerin Stephanie Groh besucht die Erstklässler zu Beginn des Schuljahres und zeigt ihnen, wo diese Inseln zu finden sind. Im Oktober und November gehen die Kinder aus den Kindergärten gemeinsam zu den Hilfe-Inseln am Franz-Gruber-Platz.
Wer Fragen dazu hat, kann sich an die Polizei oder direkt an die Jugendpflegerin Stephanie Groh unter der Telefonnummer 06071-3009-43 wenden.
Neben den Themen rund um die Schule gibt es ein kulturelles Angebot: Am Dienstag, den 29. Juli 2026, findet um 14:30 Uhr ein Vortrag im Caritas Seniorenzentrum St. Hildegard statt. Es geht um das Grabtuch von Turin und die Frage, ob es wirklich das Tuch von Jesus ist oder ein historisches Rätsel. Der Vortrag verbindet Geschichte, Glauben und Wissenschaft.