Zum Inhalt springen
newssofort.de

Engen: Hundebesitzer sollen Jungwild jetzt schützen

Copyright und Urheber siehe Engen

In der Aufzuchtzeit von Rehkitzen und Hasen warnt die Stadt Engen vor gefährlichen Begegnungen im Wald.

In Engen (Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg) ist derzeit die Zeit, in der viele junge Wildtiere wie Rehkitz und Junghase im Wald und auf den Feldern leben. Diese Tiere haben noch keinen starken Eigengeruch und verlassen sich darauf, dass ihre Fellzeichnung sie perfekt tarnt. Wenn sie eine Gefahr bemerken, rennen sie nicht weg, sondern bleiben regungslos und geduckt liegen. Sie hoffen, so unentdeckt zu bleiben.

Das Problem ist, dass Menschen oder Hunde die Tiere oft erst bemerken, wenn sie schon sehr nah dran sind. Wenn das Jungtier dann doch in Panik gerät und flieht, ist es oft schon zu spät. Selbst bei Hunden, die eigentlich gut erzogen sind, kann in diesem Moment plötzlich der Jagdtrieb ausbrechen.

Die Stadt Engen bittet deshalb alle Hundebesitzer, ihre Tiere beim Spaziergang in der Natur sicherheitshalber an die Leine zu nehmen. So wird verhindert, dass die Hunde die Jungtiere aufschrecken oder angreifen.

Im Jagd- und Wildtiermanagementgesetz ist zudem festgelegt, dass Hunde zuverlässig im Einwirkungsbereich ihres Halters bleiben müssen. Wer seinen Hund freiwillig anleint, geht auf Nummer sicher und schützt die junge Tierwelt.

Quelle: Engen – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Engen

Alle ansehen

Aus dem Umkreis: Landkreis Konstanz

Alle ansehen