Engelskirchen gibt Tipps zur natürlichen Bodenverbesserung
Wer in seinem Garten für bessere Erde sorgen will, sollte auf Gründüngung setzen. Die Gemeinde Engelskirchen (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) erklärt in ihrem „Gartenblick“, wie diese alte Methode funktioniert: Dabei sät man spezielle Pflanzen auf freie Beete. Diese schützen den Boden vor dem Austrocknen und lockern ihn durch ihre Wurzeln auf.
Das bringt mehrere Vorteile. Die Pflanzen holen Nährstoffe aus tiefen Schichten nach oben und reichern die Erde mit organischer Substanz an. Besonders Leguminosen wie Rotklee oder Lupinen binden Stickstoff aus der Luft und düngen so ganz natürlich. Zudem lockern Sonnenblumen oder Ölrettich den Boden auf. Das ist vor allem auf neuen Baugrundstücken hilfreich, wo die Erde durch schwere Baumaschinen oft stark zusammengedrückt wurde.
Nicht nur die Erde profitiert, sondern auch die Natur. Pflanzen wie Phacelia oder Buchweizen blühen stark und bieten Bienen, Hummeln und Schmetterlingen wichtige Nahrung. Ein dauerhaft begrünter Boden bleibt zudem länger feucht, was vor allem in heißen Sommern ein großer Vorteil ist.
Die Aussaat erfolgt je nach Pflanze vom Frühjahr bis zum Spätsommer. Bevor die Pflanzen Samen bilden, werden sie gemäht und flach in die Erde eingearbeitet oder als Mulchschicht liegen gelassen. So entsteht wertvoller Humus für die nächste Saison.
Wer Fragen zum naturnahen Gärtnern hat, kann sich an Herrn Andreas Thomé im Rathaus wenden. Er ist im ersten Stock in Zimmer 212a erreichbar oder unter der Telefonnummer 02263 83-111 sowie per E-Mail unter [email protected] zu kontaktieren.