Eisenberg gedenkt der Opfer des Todesmarsches
In Eisenberg (Thüringen) wird am heutigen Freitag an ein dunkles Kapitel der Geschichte erinnert. In einer würdevollen Veranstaltung wird den Menschen gedacht, die während des Todesmarsches durch die Stadt ihr Leben verloren oder schwer litten.
Neben diesem Gedenken gibt es in der Kreisstadt derzeit weitere Entwicklungen. In der Schlosskirche St. Trinitatis stehen demnächst umfangreiche Arbeiten an, um das Innere der Kirche zu renovieren. Zudem gab es einen ungewöhnlichen Fund beim Abriss des Bioheizkraftwerkes: Im Fundament des gesprengten Schornsteins entdeckten Arbeiter eine Zeitkapsel.
Auch für Kulturinteressierte gibt es Neuigkeiten. Die Ausstellung über Milo Barus, der einst als stärkster Mann der Welt galt, wird in Kürze wiedereröffnet. Wer sich für die lokale Geschichte interessiert, kann zudem im Mohrencafé historische Dokumente aus einer aufgelösten Postkartensammlung kaufen.
Weitere Details zu den Veranstaltungen und den Arbeiten in der Schlosskirche liegen bislang nicht vor.
Quelle: Eisenberg – zur Originalmeldung