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Eisenach verbietet Ladekabel über Gehwegen

Wer sein Elektroauto einfach über den Bürgersteig auflädt, riskiert Ärger mit der Stadtverwaltung. Die Behörde warnt vor gefährlichen Stolperfallen.

Immer mehr Menschen in Eisenach (Wartburgkreis, Thüringen) fahren mit Elektroautos oder nutzen Wohnmobile. Damit kommt oft das Problem, wo man die Fahrzeuge laden kann. Manche Bewohner verlegen deshalb einfach ein Kabel vom Haus über den Gehweg bis zum Auto.

Die Stadtverwaltung macht nun deutlich: Das ist so nicht erlaubt. Wer ein Kabel über den öffentlichen Weg legt, nutzt diesen Raum für private Zwecke. Das nennt sich rechtlich Sondernutzung und muss eigentlich von der Straßenverkehrsbehörde genehmigt werden.

Doch wer eine solche Erlaubnis beantragt, wird in Eisenach vermutlich eine Absage bekommen. Die Stadt erteilt diese Genehmigungen grundsätzlich nicht. Der Grund dafür ist die Sicherheit. Kabel auf dem Boden sind gefährliche Stolperfallen. Das gilt besonders für Kinder, Senioren oder Menschen, die schlecht zu Fuß sind. Selbst wenn Kabelbrücken benutzt werden, bleibt ein Risiko bestehen.

Die Stadt stützt sich dabei auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main. Dort wurde entschieden, dass die Sicherheit der Fußgänger wichtiger ist als der Wunsch eines Besitzers, sein Auto direkt vor der Haustür laden zu können.

Bei Fragen können die Bürger die Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 03691 670 800 erreichen.

Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung

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