Eisenach: Neue Terrasse am Schlösschen in Berteroda eingeweiht
Am Donnerstag, den 13. August, machte Oberbürgermeister Christoph Ihling einen Stopp in Berteroda (Eisenach, Thüringen). Der Ortsteil ist mit nur 95 Einwohnern der kleinste Teil der Stadt. Im Mittelpunkt des Besuchs stand das örtliche Wahrzeichen, das Schlösschen.
Dort wurde die Terrasse denkmalgerecht saniert. Bevor die Handwerker loslegen konnten, musste die Stadt die Arbeiten mit der unteren Denkmalbehörde abstimmen und eine Genehmigung einholen. Für die Sanierung wurden beschädigte Teile abgerissen, die Außenanlagen neu gestaltet und Schlosserarbeiten durchgeführt. Insgesamt kostete das Projekt rund 23.000 Euro. Ein Teil der Summe, genau 5.107,06 Euro für das Geländer, wurde vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum über das LEADER-Programm gefördert.
Die neue Terrasse soll es den Bewohnern und Besuchern angenehmer machen, am Schlösschen zu verweilen. Damit wird auch das Angebot des Bürgerraumes erweitert. Schon 2023 hatten die Leute im Ortsteil die Küche und die Toilette des Raumes in Eigenleistung und mit eigenen Mitteln renoviert. Ortsteilbürgermeister Patrick Bätzel erklärte, dass der Raum sehr gefragt sei. Am kommenden Wochenende wird die Terrasse zum ersten Mal genutzt, wenn dort eine Schuleinführung gefeiert wird.
Oberbürgermeister Ihling betonte bei seinem Besuch, dass die Stadt das Engagement der Bürger in den Ortsteilen unterstützt, auch wenn das Geld im Haushalt knapp ist. Als nächstes könnte der Eingangsbereich im Schlösschen renoviert werden.
Bei einem Rundgang durch den Ortsteil sprach der Oberbürgermeister zudem mit dem Ortsteilrat über weitere Wünsche. Die Bewohner hoffen unter anderem, dass eine Schotterstraße am Ortsrand asphaltiert wird und ein Radweg nach Berka vor dem Hainich gebaut wird.
Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung