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Eisenach lädt zu Trauerfeier für einsam Verstorbene ein

Am 21. August werden auf dem Hauptfriedhof zwölf Menschen beigesetzt, die ohne Angehörige starben. Die Stadt bittet die Bürger, den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

In Eisenach (Wartburgkreis, Thüringen) gibt es Menschen, die ganz allein sterben und keine Angehörigen haben, die sich um ihre Beerdigung kümmern. Damit diese Menschen nicht vergessen werden, lädt die Stadt regelmäßig zu gemeinsamen Trauerfeiern ein.

Die nächste Zeremonie findet am Freitag, den 21. August, um 14 Uhr statt. Sie wird auf dem Vorplatz der Kapelle des Hauptfriedhofs abgehalten. Die Stadt hat für den Abschied Live-Musik organisiert. Zudem wird es zwei Redebeiträge geben, einen weltlichen und einen geistlichen.

Im Anschluss an die Feier werden die Urnen von zwölf Frauen und Männern beigesetzt. Oft kommen zu diesen Terminen Nachbarn, ehemalige Kollegen oder Pflegekräfte, die die Verstorbenen kannten. Aber auch Menschen, die niemanden von den Beerdigten persönlich kennen, nehmen teil. So wird sichergestellt, dass niemand den letzten Weg allein gehen muss.

Die Zahlen zeigen, wie oft solche Fälle vorkommen: In Eisenach sterben jedes Jahr etwa 600 Menschen. Bei rund fünf Prozent dieser Fälle muss die Stadt die Bestattung übernehmen, weil keine Verwandten da sind oder nicht gefunden werden konnten.

Alle Interessierten können an der Feier teilnehmen. Wer Fragen hat, kann sich unter der Telefonnummer 03691 670 800 an die Stadtverwaltung wenden.

Quelle: Eisenach – zur Originalmeldung

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