Einwohnerzahlen in Viersen: Mehr Tote als Geburten
In Viersen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen) gibt es eine neue Bilanz zur Bevölkerungsentwicklung. Im Juli 2026 verzeichnete die Stadt 110 Todesfälle, während in derselben Zeit nur 54 Kinder zur Welt kamen.
Die Gesamtzahl der Einwohner blieb fast gleich. Zu Beginn des Monats lebten 77.861 Menschen in der Stadt, am 31. Juli waren es noch 77.843 Menschen. Insgesamt meldeten sich 391 Menschen neu in der Stadt an, während 321 Menschen wegzogen. Zudem gab es einige Änderungen in den Registern, etwa durch den Wechsel vom Haupt- zum Nebenwohnsitz. So gab es 19 Zugänge und 51 Abgänge durch diese bürokratischen Anpassungen.
Bei den Stadtteilen gibt es Unterschiede. Nur im Stadtteil Viersen wuchs die Bevölkerung leicht um 30 Menschen. In den anderen Teilen sah es anders aus: In Dülken zogen 29 Menschen weg, in Süchteln waren es 16 und in Boisheim 3 Menschen.
Viele Menschen zogen innerhalb der Stadt um. 266 Menschen wechselten ihre Adresse, wobei 187 im eigenen Stadtteil blieben und 79 in einen anderen Stadtteil zogen. Insgesamt sind in der Stadt 39.538 Frauen und 38.305 Männer gemeldet.
Die Stadt weist darauf hin, dass diese Zahlen vorläufig sind. Die endgültigen Daten vom Landesamt für Information und Technik (IT NRW) können noch leicht abweichen.
Quelle: Viersen – zur Originalmeldung