Viersen begrüßt neuen Künstler Nils-Simon Fischer
Am Dienstag, den 4. August 2026, gab es in Viersen (Nordrhein-Westfalen) einen offiziellen Empfang. Bürgermeister Christoph Hopp, Vertreter der Stifterfamilie Peters-Messer und Verantwortliche der Kulturabteilung begrüßten Nils-Simon Fischer mit Blumen. Er ist der neue Stipendiat des Peters-Messer-Stipendiums.
Das Programm gibt jungen Künstlern, die vor allem auf Papier arbeiten, eine Chance. Fischer ist nach Beatrice Richter und Fedele Maura Friede erst der dritte Mensch, der diese Förderung erhält. Er wurde 1990 in Tübingen geboren und hat in Stuttgart sowie in Düsseldorf studiert. In seiner Arbeit nutzt er Graphit, Buntstift und Tusche. Dabei mischt er persönliche Erlebnisse mit philosophischen Fragen und Themen aus der Politik oder dem Alltag.
Für die nächsten vier Monate hat der Künstler eine feste Basis: Er wohnt und arbeitet in einer Wohnung im Weberhaus in Viersen-Süchteln. Dort soll er seine Werke weiterentwickeln. Das Stipendium ist zudem Teil eines größeren Programms namens „Borderland Residencies“ des Vereins Kulturraums Niederrhein.
Gleichzeitig gibt es einen Abschied von der vorherigen Stipendiatin. Fedele Maura Friede zeigt vom 22. August bis zum 6. September 2026 ihre Arbeiten in der Städtischen Galerie im Park. Die Ausstellung mit dem Titel „Über den Rand des Blickfeldes“ wird am Samstag, den 22. August, um 18 Uhr eröffnet.
Wer den neuen Künstler und seine Arbeit live sehen möchte, kann das am Sonntag, den 30. August 2026, tun. Von 15 bis 17 Uhr gibt es eine öffentliche Besichtigung im Weberhaus an der Hochstraße 10 / Propsteistraße in Viersen-Süchteln. Dort kann man Nils-Simon Fischer kennenlernen und in seine Arbeitsräume schauen.
Quelle: Viersen – zur Originalmeldung