Eberswalde bekommt ersten kleinen Naturpark im Wohnviertel
In Eberswalde (Landkreis Barnim, Brandenburg) gibt es bald mehr Platz für Natur mitten in der Stadt. Die WHG plant zusammen mit der Stadt und der Stiftung WaldWelten den ersten „PikoPark“. Das Wort setzt sich aus „piccolo“ für klein und Park zusammen. Es geht darum, kleine Grünflächen in der Stadt ökologisch wertvoller zu machen.
Betroffen ist die Fläche im Brandenburgischen Viertel. Sie liegt zwischen der Potsdamer Allee, der Frankfurter Allee, der Finsterwalder Straße und der Cottbuser Straße. Bisher gibt es dort vor allem einfache Rasenflächen. Diese sollen nun verschwinden. Stattdessen kommen Blumenwiesen, Beete mit Stauden und Mauern aus Naturstein ins Spiel. Auch Totholz und eine eigene Burg für Eidechsen werden eingebaut.
Das Ziel ist, dass Vögel, Igel, Wildbienen und Schmetterlinge direkt vor der Haustür der Anwohner einen Lebensraum finden. Die Tiere sollen dort Nahrung und Schutz suchen können. Außerdem soll die neue Gestaltung dabei helfen, die Hitze im Sommer besser auszuhalten und das Stadtklima zu verbessern.
Finanziert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Es ist Teil eines Programms für natürlichen Klimaschutz in Kommunen. Wann genau die Bauarbeiten starten und bis wann die Umgestaltung fertig ist, wurde bisher nicht mitgeteilt.
Quelle: Eberswalde – zur Originalmeldung