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Duisburg: Vortrag über den Aufstieg Hamborns zur Großstadt

Wie aus einem Dorf eine Industriestadt wurde: Thorsten Fischer vom Heimatverein Hamborn spricht über die Entwicklung des Stadtteils zwischen 1900 und 1911.

Am Donnerstag, den 23. Juli, gibt es im Bezirksrathaus an der Duisburger Straße 213 in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) einen historischen Einblick in die Geschichte von Hamborn. Thorsten Fischer vom örtlichen Heimatverein hält dort einen Vortrag unter dem Titel „Hamborner Rathausgespräche – Hamborn auf dem Weg zur Großstadt 1900–1911“.

In dem Gespräch geht es darum, wie sich Hamborn innerhalb kurzer Zeit radikal verändert hat. Bis weit ins 19. Jahrhundert war der Ort noch stark von der Landwirtschaft geprägt. Doch dann kam die Industrialisierung und die Montanindustrie boomte. Das führte dazu, dass die Bevölkerung explosionsartig wuchs. Im Jahr 1900 war Hamborn mit etwa 30.000 Einwohnern noch eine selbstständige Landbürgermeisterei. Nur elf Jahre später, im Jahr 1911, galt der Ort bereits als „größtes Dorf im Kaiserreich“ und wurde mit über 100.000 Bewohnern offiziell zur Großstadt erhoben.

Fischer wird in seinem Vortrag aufzeigen, wie in dieser Zeit neue Wohnviertel und die nötige Infrastruktur entstanden. Auch die sozialen Probleme, mit denen die junge Industriestadt damals zu kämpfen hatte, stehen auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und dauert voraussichtlich bis 19 Uhr.

Der Eintritt ist kostenlos. Wer teilnehmen möchte, sollte sich jedoch vorher anmelden. Das geht entweder per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter der Nummer 0203 283891894.

Quelle: Duisburg – zur Originalmeldung

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