Duisburg: E-Scooter-Fahrer stürzt mit Polizisten
Am späten Mittwochabend, dem 19. August, war die Polizei in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) auf der Rheinhauser Straße unterwegs. Gegen 22:40 Uhr wollten die Beamten einen jungen Mann anhalten, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Das passierte an der Auffahrt zur Brücke der Solidarität.
Der 21-jährige Fahrer ignorierte die Aufforderung zum Anhalten und fuhr einfach weiter. Ein Polizist stand zu diesem Zeitpunkt auf dem Gehweg und griff ein. Er hielt den jungen Mann fest, doch dabei verloren beide das Gleichgewicht und stürzten zu Boden.
Bei dem Sturz zog sich der Polizist Schürfwunden zu. Er konnte seinen Dienst danach aber trotzdem fortsetzen. Der E-Scooter-Fahrer blieb unverletzt.
Nach dem Sturz gab der junge Mann zu, dass er zuvor einen Joint geraucht hatte. Die Polizisten machten daraufhin einen Drogenvortest, der positiv auf Cannabis reagierte. Später wurde der Mann auf eine Polizeiwache gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe von ihm nahm.
Jetzt bekommt der 21-Jährige eine Anzeige. Ob und inwieweit er sich strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.