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Duisburg: 31-Jähriger stört Wohngruppe und wird festgenommen

Ein Mann drang trotz Hausverbots in eine Einrichtung in der Karl-Marx-Straße ein. Am Ende landete er in Polizeigewahrsam.

Es war Dienstagmittag, kurz vor einem Uhr, als es an einer Wohngruppe in der Karl-Marx-Straße in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) zu einem Vorfall kam. Ein 31-jähriger Mann tauchte dort auf, obwohl er ein Hausverbot für das Gelände hatte. Er weigerte sich beharrlich, den Ort zu verlassen. Stattdessen setzte er sich demonstrativ auf die Grundstücksmauer.

Die Polizei wurde gerufen und rückte aus. Als die Beamten eintrafen, sprang der Mann plötzlich vor sie und hielt einen viel zu geringen Abstand ein. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der eine 16-Jährige leicht verletzt wurde.

Die Polizisten mussten den Mann fixieren, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Der 31-Jährige wehrte sich dabei gegen die Beamten. Die Polizisten blieben unverletzt, doch der Mann selbst zog sich leichte Verletzungen zu. Er brauchte jedoch keine ärztliche Hilfe vor Ort.

Nachdem die Polizei alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen hatte, wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun aber mit einem Strafverfahren auseinandersetzen.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Duisburg – zur Originalmeldung

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