Düsseldorfer Feuerwehr hilft bei Waldbränden in Düren
Am Donnerstagnachmittag gab es im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) ein großes Problem mit Waldbränden. Das Feuer breitete sich stark aus, weshalb die örtlichen Kräfte Hilfe aus der Region anforderten. Daraufhin rückte ein spezielles Waldbrandmodul aus. Das ist eine Einheit, die eigentlich für Einsätze im Ausland gedacht ist und sich aus Feuerwehren aus Düsseldorf, Bonn, Leverkusen, Ratingen und Königswinter zusammensetzt.
Aus Düsseldorf kamen zwei Fahrzeuge und sieben ehrenamtliche Retter mit. Diese Leute sind extra darauf geschult, Brände in der Natur zu bekämpfen. Als sie im Einsatzgebiet ankamen, wurden sie kurz eingewiesen und sofort an die Front geschickt. Ihre Aufgabe war es, an der Flanke des Brandes zu arbeiten, damit sich das Feuer nicht noch weiter ausbreitet. Gegen Mitternacht konnten die Düsseldorfer Kräfte endlich abgezogen werden, als andere Einheiten aus der Umgebung übernahmen. Am frühen Morgen waren sie wieder zurück in Düsseldorf.
Doch die Brände waren noch nicht gelöscht. Deshalb forderte der Kreis Düren kurz darauf die sogenannte Feuerwehrbereitschaft 4 an. Das ist ein Konzept für Hilfe über die Stadtgrenzen hinweg. Hier arbeiteten die Feuerwehrleute aus Düsseldorf wieder zusammen mit Einheiten aus dem Kreis Mettmann und dem Rhein-Kreis Neuss.
Diese Truppe traf am Vormittag in Düren ein. Diesmal war der Auftrag noch kritischer: Die Retter mussten verhindern, dass das Feuer auf die Häuser überspringt, die direkt am Wald stehen. Dafür bauten sie eine Riegelstellung auf und kämpften an der Flanke des Brandes gegen die Flammen. Erst am Abend wurden sie von einer neuen Bereitschaft abgelöst. Nach einer kurzen Übergabe machten sich die Einsatzkräfte aus Düsseldorf, Mettmann und Neuss gemeinsam auf den Heimweg.
Weitere Angaben zum aktuellen Stand der Brände liegen bislang nicht vor.