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Düren blickt auf friedliche Annakirmes 2026 zurück

Die Polizei zieht eine positive Bilanz nach dem Volksfest in Düren. Trotz einiger Straftaten blieb die Lage insgesamt überschaubar.

Die neuntägige Annakirmes in Düren (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen) ist vorbei und die Polizei zieht ein positives Fazit. Das Fest verlief weitestgehend ruhig. Insgesamt mussten die Beamten 49 Mal ausrücken. Das sind zwar etwas mehr als im Vorjahr, aber im Vergleich zu früheren Jahren ein ganz normaler Wert.

Bei den Straftaten gab es ein paar Schwankungen. Sechs Menschen wurden wegen Körperverletzung angezeigt. Das ist zwar doppelt so viel wie im Jahr zuvor, aber immer noch deutlich weniger als 2024, als es zwölf Fälle waren. Auch die Stimmung gegenüber der Polizei war dieses Jahr etwas schlechter: In drei Fällen wehrten sich Menschen gegen die Beamten. Im Vorjahr passierte das nur ein einziges Mal.

Besonders positiv sieht die Polizei die Diebstähle. Nur ein Diebstahl wurde während des gesamten Festes angezeigt. In den Jahren davor waren es meistens deutlich mehr Fälle. Auch bei den Platzverweisen blieb es mit 24 Menschen im Rahmen. Niemand musste für die gesamte Dauer der Kirmes vom Gelände ausgeschlossen werden.

Einige Probleme gab es bei illegalen Gegenständen. Die Beamten fanden fünf Verstöße gegen das Waffengesetz und sieben Fälle von Drogenbesitz. Das sind leicht steigende Zahlen im Vergleich zum letzten Jahr.

Auch im Verkehr gab es viel zu tun. Insgesamt 57 Autos wurden abgeschleppt, weil sie falsch parkten. Ein besonderer Fokus lag diesmal auf Taxen und Mietwagen. Die Polizei kontrollierte diese gemeinsam mit dem Straßenverkehrsamt. Dabei wurden einige Verstöße im niedrigen zweistelligen Bereich entdeckt und bestraft.

Insgesamt gab es keine großen Zwischenfälle oder schweren Störungen. Die Polizei wertet den Einsatz daher als Erfolg. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizei Düren – zur Originalmeldung

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