Drogenfund bei Hausdurchsuchung in Hankensbüttel
Die Polizei aus Gifhorn hatte bereits im April dieses Jahres ein Paar aus dem Norden des Landkreises im Visier. Ein Hinweis einer anderen Dienststelle hatte die Beamten auf die Spur gebracht. Den beiden wurde vorgeworfen, illegal mit Drogen gehandelt zu haben. Über die nächsten Wochen verdichteten sich die Beweise gegen die Verdächtigen.
Weil der Verdacht immer konkreter wurde, schaltete der Zentrale Kriminaldienst die Staatsanwaltschaft Hildesheim ein. Diese beantragte beim Amtsgericht Hildesheim eine Durchsuchung der Wohnung. Am 23. Juli 2026 machten die Beamten dann ernst und durchsuchten das Haus in Hankensbüttel (Landkreis Gifhorn, Niedersachsen).
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten in der Wohnung der 41-Jährigen und ihres 40-jährigen Partners eine beachtliche Menge an Drogen. Es waren mehrere hundert Gramm Amphetamin und fünf Marihuanapflanzen. Außerdem entdeckten die Beamten etwa 20 Setzlinge und das passende Material, um die Pflanzen anzubauen. Neben den Drogen beschlagnahmte die Polizei zudem mehr als 1.500 Euro in bar.
Die beiden Verdächtigen wollten sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Da es keine Gründe für eine Untersuchungshaft gab, konnten sie nach den Maßnahmen der Polizei wieder nach Hause gehen.
Der Zentrale Kriminaldienst ermittelt weiter. Ob und inwieweit sich das Paar strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft Hildesheim. Es gilt die Unschuldsvermutung.