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Dresden startet Plakatkampagne zur Hilfe für Obdachlose bei Hitze

Nach einem Temperaturrekord von über 40 Grad will die Stadt Dresden obdachlose Menschen besser vor der extremen Hitze schützen.

Ende Juni war es in der Dresdner Neustadt (Sachsen) extrem heiß. Mit mehr als 40 Grad Celsius wurde ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. Solche Werte sind für den Körper eine enorme Belastung. Besonders gefährlich ist das für Menschen ohne festes Dach über dem Kopf. Wer den ganzen Tag in der Sonne steht, keine kühlen Räume findet oder zu wenig trinkt, riskiert sein Leben.

Die Stadt Dresden reagiert nun mit einer Plakatkampagne. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass es Hilfsangebote gibt. Die Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe sind auch an heißen Tagen als Anlaufstellen geöffnet. Dort finden Betroffene Schutz und praktische Hilfe.

Sozialamtsleiter Christian Knappe erklärte, dass die Hitze in den kommenden Jahren wohl zunehmen wird. Deshalb plant die Stadt, die sogenannte Sommernothilfe weiter auszubauen. Das ist in einem speziellen Hitzeaktionsplan der Stadt festgeschrieben. Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann betonte, dass man nicht nur aufmerksam machen, sondern konkret helfen wolle. Sie ruft auch die Bürger dazu auf, hinzuschauen und Mitverantwortung zu übernehmen.

Da einfache Tipps oft nicht reichen, gibt es in Dresden öffentliche Trinkwasserstellen und mobile Streetwork-Teams. Wer wissen will, wo es kostenloses Wasser gibt, kann die Seite www.dresden.de/refill besuchen. An der Seestraße und auf dem Jorge-Gomondai-Platz gibt es zudem Sprühnebelanlagen, die für Abkühlung sorgen.

Die neue Aktion ist das Gegenstück zur Winterkampagne „Bett statt Bank. Dresden schaut hin!“, die jedes Jahr von November bis März läuft. Weitere Informationen zu kühlen Orten und Hilfsangeboten finden sich im Hitzeportal der Stadt unter www.dresden.de/hitzeportal.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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