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Dresden startet Aktionswoche gegen Wohnungsnot

Ab dem 7. September will die Stadt Dresden mit verschiedenen Veranstaltungen auf das Schicksal von obdachlosen Menschen aufmerksam machen.

In Dresden (Sachsen) geht es am Montag, den 7. September 2026, los. Unter dem Motto „Hinschauen. Aktiv werden. Gemeinsam gegen Wohnungsnot“ startet eine Aktionswoche. Ziel ist es, die schwierige Lage von Menschen zu zeigen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben. Der Höhepunkt ist der deutschlandweite Tag der wohnungslosen Menschen am Freitag, den 11. September.

Den Anfang macht eine Ausstellung im Hauptbahnhof. Um 15 Uhr wird in der Eingangshalle die Schau „Du im Spiegel“ eröffnet. Dort hängen etwa 40 Schwarz-Weiß-Fotos von Betroffenen. Ein Musiker, der selbst einmal wohnungslos war, spielt live bei der Eröffnung. Besucher können an einem Infostand mit Fachleuten sprechen, etwa vom Sozialamt, der Diakonie oder der Straßenzeitung drObs. Die Ausstellung ist bis zum 25. September rund um die Uhr geöffnet.

Am Freitag, den 11. September, stehen zwei weitere Termine an. Von 9 bis 15 Uhr findet im Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft in der Freiberger Straße 30 eine Fachtagung statt. Unter dem Titel „Endstation Übergangswohnheim“ diskutieren Experten und Betroffene über neue Lösungen gegen die Obdachlosigkeit. Wer teilnehmen will, muss sich per E-Mail an [email protected] anmelden. Der Eintritt kostet 35 Euro.

Fast zeitgleich gibt es ein Fest der Heilsarmee. Von 14 bis 16 Uhr lädt der Tagestreff in der Reicker Straße 89 zu einem Begegnungsfest mit Live-Musik, Essen und Getränken ein.

Die Zahlen in der Stadt sind hoch: Aktuell sind 437 wohnungslose Menschen im Sozialamt gemeldet. Die Stadt bietet in zwölf Heimen 420 Plätze und in 30 Wohnungen weitere 61 Plätze an. Wenn das Sozialamt zu hat, gibt es 50 Notschlafplätze.

Wer Hilfe braucht, kann sich an vier Beratungsstellen wenden: an die Stadtmission in der Mohnstraße 43, die Gesellschaft Striesen Pentacon in der Ludwig-Hartmann-Straße 40, die Radebeuler Sozialprojekte in der Schillingstraße 7 oder den Verein für Soziale Rechtspflege in der Karlsruher Straße 36. Weitere Infos gibt es unter www.dresden.de/obdach.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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