Dresden öffnet 80 Denkmale für Besucher
Am Sonntag, den 13. September 2026, ist es in Dresden (Sachsen) wieder so weit: Beim Tag des offenen Denkmals öffnen insgesamt 80 Gebäude und Anlagen ihre Türen. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ geht es dieses Jahr darum, wie die alten Bauwerke mit der Geschichte und dem Alltag der Menschen verknüpft sind.
Das Angebot ist breit gefächert. Besucher können unter anderem Villen, Wohnhäuser, Mühlen, Kirchen, Theater und das Neue Rathaus besichtigen. Auch Eisenbahndepots, Bahnhöfe und Hotels machen mit. Die meisten Orte sind den ganzen Tag über offen, einige bieten nur spezielle Führungen an. Der Eintritt ist überall kostenlos.
Besonders spannend sind einige Highlights im Programm. Im Alberthafen in Dresden-Friedrichstadt kann man den Elbeschleppkahn „Waltraut“ besichtigen. Dort gibt es den ganzen Tag über Führungen auf dem Kahn, Rundfahrten mit dem Kleinbus sowie Spiel und Spaß für Familien. Wer es ruhiger mag, kann den Eliasfriedhof besuchen. Dort gibt es Führungen, Kaffee und Kuchen und um 13 Uhr ein Konzert mit Posaunen.
Ein weiterer Blick wird auf das Römische Bad im Park von Schloss Albrechtsberg geworfen. Hier sind die ersten Sanierungsarbeiten fertig, und der kleine Tempel am Wasserbecken sieht wieder gut aus. Von 10 bis 18 Uhr gibt es dort jede Stunde Führungen über die Baustelle. Die Stadt sammelt dort aktuell Spenden, da sie rund eine Million Euro selbst aufbringen muss, um Fördergelder für den nächsten Bauabschnitt zu bekommen.
Auch in Prohlis gibt es archäologische Angebote, und in der Neuen Mensa wird die Architektur der Ostmoderne gefeiert. Das Programm bietet eine Mischung aus Vorträgen, Konzerten und Lesungen, die sowohl für Fachleute als auch für Familien interessant sind.
Das komplette Programm ist erstmals online unter www.dresden.de zu finden. Wer lieber etwas in der Hand hält, kann ein Faltblatt oder den Themenstadtplan nutzen. Es gibt auch eine App der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die viele der Orte auflistet. Wichtig: Für einige Veranstaltungen muss man sich vorher anmelden. Alle Details dazu stehen auf den jeweiligen Programmseiten unter www.dresden.de/denkmaltag.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung