Dresden: Projekt für Kinder von Häftlingen wird vorgestellt
In der Justizvollzugsanstalt Dresden (Sachsen) wird am Freitag, den 4. September 2026, ein besonderes Projekt präsentiert. Justizministerin Prof. Constanze Geiert und Sozialministerin Petra Köpping besuchen die Anstalt im Hammerweg 30, um sich über das Projekt »Kinder von Inhaftierten – Sachsen« zu informieren.
Viele Kinder, deren Eltern im Gefängnis sitzen, fallen oft durch das soziale Netz. Das Projekt will das ändern. Gemeinsam mit der Beratungsstelle »Z.E.B.R.A.« sollen neue Unterstützungsangebote für diese Familien geschaffen oder alte ausgebaut werden. Dresden ist dabei eine von drei Modellregionen im Freistaat.
Finanziert wird das Vorhaben von der Auridis-Stiftung, die sich für benachteiligte Kinder einsetzt. Seit dem 1. Januar 2026 läuft das Projekt bereits, getragen wird es vom Verein für soziale Rechtspflege Dresden e.V. Die Ministerinnen wollen nun vor Ort sehen, wie die Inhalte konkret umgesetzt werden, und besichtigen anschließend den Besuchsbereich der JVA.
Der Termin beginnt um 10:45 Uhr. Da es sich um ein Gefängnis handelt, gibt es strenge Regeln: Handys, Tablets, Laptops und Smartwatches sind verboten und müssen an der Torwache abgegeben werden. Nur Geräte, die nicht ins Internet gehen, dürfen mit hinein. Wer teilnimmt, muss sich bis zum 3. September, 16 Uhr, per E-Mail anmelden.