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Dresden: Infoabend zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Das Sozialamt informiert am 20. August darüber, wer im Notfall Entscheidungen trifft. Interessierte können vor Ort oder online teilnehmen.

Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Krankheit können jeden treffen. Wenn man dann nicht mehr selbst entscheiden kann, stellt sich die Frage: Wer übernimmt das Ruder? Viele glauben, dass Familienmitglieder oder Partner automatisch einspringen dürfen. Das stimmt aber nicht. Bis ein Gericht einen Betreuer bestellt, vergeht oft viel Zeit. In dieser Phase müssen aber wichtige Dinge mit der Bank, der Krankenkasse oder dem Arbeitgeber geklärt werden.

Um solche Probleme zu vermeiden, gibt es Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen. Damit legt man fest, welche Vertrauensperson im Ernstfall rechtsverbindlich entscheiden darf und welche medizinischen Wünsche man hat. Die Betreuungsbehörde des Sozialamts in Dresden (Sachsen) erklärt nun, wie diese Dokumente funktionieren müssen, damit sie auch wirklich wirksam sind.

Der Infoabend findet am Donnerstag, den 20. August 2026, um 17 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Sozialamt in der Glashütter Straße 51, 01309 Dresden. Experten erklären dort den Inhalt und die Form der Dokumente und beantworten offene Fragen. Wer persönlich kommen möchte, muss sich vorher unter der Telefonnummer 0351-4889471 anmelden. Da die Plätze begrenzt sind, können maximal 50 Menschen teilnehmen.

Wer nicht vor Ort sein kann, kann digital dabei sein. Unter www.dresden.de/vorsorgevollmacht ist eine Online-Teilnahme möglich. Hierfür ist keine Anmeldung nötig, und Fragen können einfach über einen Chat gestellt werden.

Für diejenigen, die den Termin im August verpassen, sind weitere Termine im Jahr 2026 geplant: Am 29. September um 18.30 Uhr, am 5. November um 17 Uhr und am 8. Dezember um 18.30 Uhr.

Wer seine Unterschrift auf einer Vollmacht offiziell beglaubigen lassen möchte, kann während der Sprechzeiten zur Betreuungsbehörde gehen oder einen Termin vereinbaren. Die Sprechzeiten sind dienstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr.

Die Anreise zum Sozialamt ist mit den Straßenbahnen 4 und 12 sowie den Bussen 61, 63 und 64 möglich. Die Haltestellen heißen Pohlandplatz bzw. Bergmannstraße. Der Zugang zum Gebäude ist barrierearm gestaltet.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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