Dresden: Parkplätze in der Antonstraße fallen weg
In der Antonstraße (Dresden, Sachsen) wird es für Autofahrer bald enger. Ab Montag, dem 17. August 2026, fallen sechs Parkbuchten im Bereich zwischen der Robert-Blum-Straße und der Hainstraße komplett weg. Die Stadt will damit die sogenannte „Dooring-Gefahr“ beenden. Das bedeutet: Radfahrer sollen nicht mehr von plötzlich geöffneten Autotüren überrascht werden oder beim Ausweichen auf die Fahrbahn geraten.
Normalerweise markiert die Stadt dafür einfach einen Sicherheitsstreifen zwischen Radweg und Parkplatz. In der Antonstraße ist die Straße aber zu schmal, da dort der Gehweg, der Radweg und die Fahrbahn kaum Platz bieten. Deshalb werden die Parkflächen nun ganz entfernt, entsiegelt und begrünt. Es soll dort sogar ein neuer Baum gepflanzt werden.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 5. September 2026. Die Firma Sächsische Straßen- & Tiefbau GmbH führt die Arbeiten aus. Gebaut wird immer von Montag bis Freitag zwischen 9 und 15 Uhr. In dieser Zeit wird der Verkehr über die kleine Marienbrücke, die Robert-Blum-Straße und die Antonstraße umgeleitet, damit es keinen zu großen Rückstau gibt.
Auch Fußgänger müssen mit Einschränkungen rechnen. Der Gehweg wird zeitweise komplett gesperrt, es gibt aber ausgeschilderte Umwege. Wer in den Hausnummern 31, 33 und 35 wohnt oder dort arbeitet, kommt trotzdem immer in die Gebäude. Für die Straßenbahnen ändert sich nichts.
Insgesamt kostet die Maßnahme rund 40.000 Euro. Die Stadt setzt damit ihr Radverkehrskonzept um, an dem sie bereits seit 2023 arbeitet.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung