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Dresden hat Entwurf für Carolabrücke gewählt

Der Stadtrat hat entschieden, welches Team den Wiederaufbau der Carolabrücke plant. Die Arbeiten an der neuen Brücke sollen im Mai 2028 starten.

In Dresden (Sachsen) gibt es Neuigkeiten zum Wiederaufbau der Carolabrücke. Am Donnerstag, den 3. September 2026, hat der Stadtrat entschieden, wer die Brücke planen darf. Den Auftrag bekommen das Planungsteam FHECOR Deutschland GmbH und die TSSB Planungsgesellschaft.

Bevor die Entscheidung fiel, wurden viele Meinungen eingeholt. Experten haben die Entwürfe geprüft und die Bürger konnten über die Aktion „carolaVOTE“ mitreden. Auch ein Begleitgremium hatte am 18. August 2026 eine Empfehlung abgegeben.

Jetzt geht es zügig weiter. Noch im September 2026 wird das Team mit den nächsten Schritten beauftragt. Das ist ein langer Weg, denn bevor der erste Bagger rollt, muss alles genau geplant werden. Zuerst wird die Vorplanung abgeschlossen. Das ist ein großer Brocken, der etwa ein Viertel der gesamten Planungsarbeit ausmacht.

Danach folgt die Entwurfsplanung. Hier wird es konkret: Die Ingenieure berechnen die Statik, planen die Straßen und die Entwässerung und rechnen die Kosten genau aus. Außerdem müssen die Leitungen für die Fernwärme, die Beleuchtung und die Stromschienen der Straßenbahn perfekt aufeinander abgestimmt werden.

Wenn der fertige Entwurf steht, müssen Behörden und Versorgungsunternehmen zustimmen. Erst dann werden die Unterlagen für die Ausschreibung erstellt. Darin steht genau, welche Firmen welche Arbeiten übernehmen und welche technischen Anforderungen sie erfüllen müssen.

Der Stadtrat hatte bereits im Juni 2025 beschlossen, dass die Carolabrücke als Ersatzneubau wiederkommen soll. Vier Teams hatten Entwürfe eingereicht, die im Mai 2026 übergeben wurden. Wenn alles nach Plan läuft, geht es im Mai 2028 mit dem eigentlichen Baubeginn los.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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