Dresden: Erste Netzwerkbörse für Naturschutz und Umwelt
Am Donnerstag, dem 20. August, findet in Dresden-Pieschen (Sachsen) die erste Netzwerkbörse der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) statt. Das Treffen steigt im Zentralwerk. Unter dem Motto „Synergien schaffen – Vernetzung leben – Naturschutz-, Bildungs- und Engagementnetzwerke bündeln“ sollen verschiedene Gruppen zusammenkommen.
Die Stiftung koordiniert mehrere Netzwerke, darunter das Netzwerk Natur Sachsen, die Jungen Naturwächter Sachsen und RegioCrowd. Auch die Lokalen Agenden 21, die botanischen Gärten in Sachsen sowie das Servicestellennetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind dabei. Es geht vor allem darum, dass Wissen zwischen den Generationen weitergegeben wird und neues Fachwissen gesichert bleibt. Zudem soll Nachwuchs gewonnen werden, der sich für Naturschutz und nachhaltiges Handeln einsetzt.
Ein wichtiger Punkt bei dem Treffen ist die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Die Stiftung möchte Partnerschaften aufbauen, von denen beide Seiten profitieren, um künftige Probleme besser lösen zu können. In der Praxis bedeutet das: Wer sucht Fördermittel? Wer braucht Spezialisten oder Räume für Projekte? Wer ist ein guter Kooperationspartner für einen gemeinsamen Antrag? Genau diese Fragen sollen bei der Börse geklärt werden.
Stiftungsdirektor Robert Clemen sieht den Klimawandel, das Artensterben und die Knappheit an Ressourcen als die größten Herausforderungen an. Er macht aber auch deutlich, dass die Arbeit in Zukunft schwieriger wird, weil die Stiftung mit Sparzwängen rechnen muss.
Wer mehr über die Stiftung wissen möchte, kann die Webseite www.lanu.de besuchen.