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Dresden: Bundespolizei nimmt zwei gesuchte Frauen am Bahnhof fest

Zwei Frauen landeten in der Nacht zu Mittwoch hinter Gittern. Die Bundespolizei schnappte sie sich am Dresdner Hauptbahnhof, weil sie Geldstrafen nicht bezahlt hatten.

Es war kurz vor Mitternacht am Dienstag, der 1. September 2026. Gegen 23:55 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen) eine 34-jährige Tschechin und ihren 31-jährigen Begleiter. Die beiden waren gerade mit dem Railjet aus Prag angekommen und waren aus dem Zug gestiegen.

Bei der Überprüfung der Papiere kam schnell heraus, dass die Frau Probleme mit dem Gesetz hatte. Das Amtsgericht Chemnitz hatte einen Haftbefehl wegen Diebstahls ausgestellt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, hätte sie eine Geldstrafe inklusive Kosten von 2.449,35 Euro zahlen müssen. Da sie das Geld nicht hatte, nahmen die Polizisten sie fest. Sie muss nun eine Ersatzstrafe von 80 Tagen in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz absitzen.

Auch der 31-jährige Tscheche war nicht ganz sauber. Er war 2023 wegen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von 881 Euro verurteilt worden. Er hatte das Geld jedoch dabei und konnte die Summe direkt vor Ort bezahlen. Deshalb blieb er frei.

Nur wenige Stunden später, gegen 03:30 Uhr am Mittwochmorgen, gab es einen weiteren Treffer. Die Polizisten kontrollierten eine 41-jährige Bulgarin. Gegen sie lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Subventionsbetrugs vor. Die Frau schuldete insgesamt 1.935,05 Euro. Außerdem wollte die Staatsanwaltschaft Berlin 9.000 Euro von ihr zurückholen.

Da auch die Bulgarin den Betrag nicht bezahlen konnte, wurde sie festgenommen. Sie wurde ebenfalls in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz gebracht und muss dort eine Ersatzstrafe von 60 Tagen verbüßen.

Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden – zur Originalmeldung

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