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Immobilienmarkt in Dresden bleibt im ersten Halbjahr 2026 stabil

Die Verkaufszahlen bei Häusern und Wohnungen in Dresden sind fast gleich geblieben. Doch bei den Preisen gibt es große Unterschiede je nach Gebäudeart.

In Dresden (Sachsen) wurden im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 2.472 Immobilien verkauft. Das ist fast genau so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Insgesamt floss dabei rund 844 Millionen Euro durch die Hände. Im Vorjahr waren es noch 911 Millionen Euro.

Besonders bei den Baugrundstücken ist die Lage ruhig. Es wurden nur 44 Grundstücke verkauft, im Vorjahr waren es 57. Wer ein Grundstück für ein freistehendes Einfamilienhaus suchte, zahlte im Schnitt 295 Euro pro Quadratmeter. Das sind 18 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2025. Bei Grundstücken für größere Mietshäuser lag der Preis im Schnitt bei 620 Euro pro Quadratmeter.

Bei den fertigen Häusern gibt es ein gemischtes Bild. Freistehende Einfamilienhäuser wurden im Schnitt für 3.535 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gehandelt, was einem Rückgang von drei Prozent entspricht. Wer eine Doppelhaushälfte kaufte, zahlte im Schnitt 3.330 Euro pro Quadratmeter, also vier Prozent mehr als im Vorjahr. Kurios ist die Entwicklung bei Reihenhäusern: Während die Preise für Reihenendhäuser um 28 Prozent auf 4.340 Euro pro Quadratmeter stiegen, fielen sie bei Reihenmittelhäusern um 13 Prozent. Da hier nur wenige Objekte verkauft wurden, können einzelne teure oder günstige Häuser das Ergebnis stark verzerren.

Bei den Mehrfamilienhäusern stiegen die Preise leicht an. Im Schnitt wurden 1.965 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt. Auch bei Eigentumswohnungen ging es leicht aufwärts. Im Weiterverkauf lag der Preis bei 2.660 Euro pro Quadratmeter, etwa drei Prozent mehr als im Vorhalbjahr. Brandneue Wohnungen blieben hingegen teuer und stabil. Hier zahlten Käufer im Schnitt 6.255 Euro pro Quadratmeter.

Fast gar nichts passierte an der sanierten Wohnungen, die erstmals als Eigentum verkauft wurden. Hier gab es nur fünf Kaufverträge, weil kaum noch unsanierte Gebäude für solche Projekte verfügbar sind.

Der Gutachterausschuss beobachtet die Lage weiter. Der vollständige Grundstücksmarktbericht ist ab dem 1. September 2026 kostenlos auf der Webseite der Stadt Dresden unter www.dresden.de/gutachterausschuss zum Download bereit.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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