Dresden: Bürgerbüros raten zu rechtzeitigem Pass-Check
Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende zu und viele Dresdner (Sachsen) sind bereits aus ihren Reisen zurückgekehrt. Die Bürgerbüros der Stadt haben nun eine erste Bilanz gezogen. Die Erfahrung zeigt: Viele Menschen merken erst kurz vor der Abreise, dass ihr Personalausweis oder der Reisepass abgelaufen ist. Das führt zu hektischen Terminen in den Ämtern und oft zu höheren Kosten, weil ein teures Expressverfahren nötig wird.
Besonders bei Familien gibt es oft Unsicherheiten. Wichtig ist, dass jedes Kind für Auslandsreisen ein eigenes, gültiges Dokument braucht. Seit dem 1. Januar 2024 gibt es keine neuen Kinderreisepässe mehr. Eltern müssen daher je nach Zielort einen normalen Personalausweis oder einen Reisepass für ihre Kinder beantragen. Alte Kinderreisepässe bleiben zwar bis zum Ablaufdatum gültig, können aber nicht mehr verlängert werden.
Zudem warnt die Stadt vor unterschiedlichen Regeln in den Zielländern. Nicht überall reicht ein Pass, der noch ein paar Wochen gültig ist. Manche Länder verlangen eine längere Restgültigkeit. Wer nicht vorher die Hinweise des Auswärtigen Amtes oder die Regeln der Fluggesellschaften prüft, riskiert, am Flughafen abgewiesen zu werden.
Auch beim Passfoto hat sich etwas geändert. Seit dem 1. Mai 2025 müssen die Bilder digital an die Behörde geschickt werden. Das geht entweder über teilnehmende Fotografen und Drogerien, die das Bild sicher übermitteln, oder man lässt das Foto direkt im Bürgerbüro machen.
Alle weiteren Details zu den Anträgen finden Interessierte auf den Internetseiten der Stadt unter dresden.de.
Quelle: Dresden – zur Originalmeldung