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Dresden: Beirat für Erinnerungskulturen tagt öffentlich

Am 27. August trifft sich der Beirat im Kulturrathaus. Auf der Agenda stehen unter anderem Barrieren beim Gedenken und die Planung für den 13. Februar.

Der Beirat für Erinnerungskulturen der Landeshauptstadt Dresden (Sachsen) lädt zu seiner zehnten öffentlichen Sitzung ein. Das Treffen findet am Donnerstag, den 27. August 2026, statt. Von 15 bis 17 Uhr kommen die Mitglieder im Clara-Schumann-Saal des Kulturrathausen in der Königstraße 15 zusammen. Jeder, der Interesse an den Themen hat, kann dort zuhören.

Ein wichtiger Punkt auf der Liste ist der Austausch mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam wollen sie darüber sprechen, wo es in der Erinnerungskultur noch Barrieren gibt und wie man diese abbauen kann.

Zudem geht es um ein Grundstück in der Gemarkung Hellerberge. Der Stadtrat hat beschlossen, einen Teil davon an die SachsenEnergie zu verkaufen. Das betrifft auch den Gedenkort des „Judenlagers Hellerberg“ sowie des „Entbindungslagers Kiesgrube“. Erst im Januar 2026 wurde dieser Ort durch eine Stele an der Radeburger Straße für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Auch der Blick in die Zukunft ist wichtig: Die Stadt bereitet bereits das Gedenken zum 13. Februar 2027 vor. Es wird über eine geplante Menschenkette und weitere Veranstaltungen beraten. Verschiedene Arbeitsgruppen, unter anderem zur AG Altmarkt und zur AG 8. Oktober, stellen dabei ihre Vorschläge vor.

Bevor die inhaltliche Arbeit beginnt, steht eine Wahl an. Die Amtszeit der bisherigen Co-Sprecher Uljana Sieber und Prof. Dr. Hans Vorländer ist nach zwei Jahren beendet. Deshalb werden zu Beginn der Sitzung zwei neue Sprecher gewählt.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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