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Dresden befragt Eltern zu Kita-Angeboten

Ab dem 1. September möchte die Stadt Dresden wissen, was Familien bei der Kinderbetreuung wirklich brauchen. Rund 8.000 Familien sollen teilnehmen.

Am Dienstag, den 1. September 2026, startet in Dresden (Sachsen) die 8. Elternbefragung. Das Amt für Kindertagesbetreuung möchte herausfinden, welche konkreten Bedarfe die Familien in der Stadt haben. Insgesamt wurden etwa 8.000 Familien mit Kindern zwischen einem und sechs Jahren zufällig ausgewählt.

Die Eltern bekommen in den nächsten Tagen einen Brief vom Oberbürgermeister. In diesem Schreiben befindet sich ein QR-Code. Wenn die Eltern diesen scannen, gelangen sie zur Online-Befragung. Die Teilnahme ist vom 1. bis zum 25. September 2026 möglich. Mitmachen ist freiwillig und die Antworten bleiben anonym.

Zum ersten Mal gibt es den Fragebogen online und in fünf verschiedenen Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch, Arabisch und Persisch.

Die Stadt will wissen, worauf Eltern achten, wenn sie eine Krippe, eine Kindertagesstätte oder eine Tagespflegestelle aussuchen. Auch die Erfahrungen bei der Eingewöhnung und die Zufriedenheit mit der pädagogischen Arbeit sind Themen der Befragung. Außerdem geht es darum, wie die Familien den demografischen Wandel bei den Betreuungsangeboten wahrnehmen und welche Hilfsangebote für Familien sie kennen oder nutzen.

Solche Befragungen gibt es in Dresden bereits seit 1998. Die Ergebnisse helfen der Stadt dabei, den Fachplan für Kitas und Tagespflege jedes Jahr zu aktualisieren und die Angebote besser an die Wünsche der Eltern anzupassen. Die letzte Befragung lief im Oktober 2022.

Entwickelt wurde der Fragebogen vom Amt für Kindertagesbetreuung zusammen mit der Kommunalen Statistikstelle, Fachleuten aus der Praxis und Eltern. Die Ergebnisse dieser aktuellen Runde werden voraussichtlich Anfang 2027 veröffentlicht.

Quelle: Dresden – zur Originalmeldung

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