Drei Politiker aus dem Landkreis Kronach geehrt
In einer Feierstunde bei der Regierung von Unterfranken wurden drei Männer aus dem Landkreis Kronach (Bayern) für ihren Einsatz in der Kommunalpolitik ausgezeichnet. Innenstaatssekretär Sandro Kirchner und Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer überreichten die silbernen Verdienstmedaillen. Auch Landrat Klaus Löffler bedankte sich bei den Geehrten für die gute Zusammenarbeit über viele Jahrzehnte hinweg.
Hans Rebhan aus Küps ist seit fast 50 Jahren ehrenamtlich aktiv. Von 1978 bis 2014 saß er im Marktgemeinderat von Küps und seit 1984 im Kreistag Kronach. Er hat unter anderem bei der Verbesserung der Straßen und des Busnetzes in Küps mitgeholfen. Zudem war er an der Entstehung des Lucas-Cranach-Campus beteiligt, um den Landkreis als Lernort attraktiver zu machen. Auch in der Abfallwirtschaft und in der Musikförderung brachte er sich ein.
Norbert Gräbner aus Marktrodach ist seit 1990 in der Kommunalpolitik tätig. Zuerst war er im Gemeinderat, danach war er 30 Jahre lang Erster Bürgermeister von Marktrodach. In dieser Zeit baute er unter anderem ein neues Zentralschulhaus und die größte gemeindliche Kita im Landkreis. Er schuf zudem ein neues Gewerbegebiet und sorgte mit einem modernen Ärztehaus in Oberrodach für die medizinische Versorgung. Seit 2002 ist er außerdem im Kreistag Kronach aktiv, wo er sich vor allem für den Umweltschutz einsetzt.
Erich Mähringer aus Wallenfels engagierte sich ebenfalls über viele Jahre für seine Heimat. Er war ab 1984 im Stadtrat von Wallenfels und zweimal der zweite Bürgermeister der Stadt. Zu seinen Projekten gehörten die Neugestaltung des Platzes „Am Johannes“ und der Bau der Kläranlage sowie der Kanalisation zwischen 1986 und 1999. Als gelernter Bankkaufmann kümmerte er sich zudem lange Zeit im Finanzausschuss um die Haushaltswirtschaft. Auch im Kreistag Kronach war er über mehrere Jahre tätig, besonders im Bereich Abfall und Umwelt.
Die Auszeichnungen würdigen die Arbeit der drei Männer, die durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit dazu beigetragen haben, dass die Region vital bleibt und sich auch trotz demografischer Probleme weiterentwickelt.