Landrat Klaus Löffler feierte seinen 60. Geburtstag
Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, stand für Landrat Klaus Löffler ein besonderer Tag an. Er feierte seinen 60. Geburtstag im Schützenhaus im Landkreis Kronach (Oberfranken, Bayern). Das Haus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Gäste aus der Politik, der Kirche und von verschiedenen Vereinen sowie Hilfsorganisationen waren gekommen, um dem Landrat zu gratulieren. Auch viele Bürger aus dem Landkreis und seine Mitarbeiter waren dabei.
Die Festrede hielt Joachim Herrmann, der Staatsminister des Innern, für Sport und Integration. Er lobte Löffler dafür, dass er seit über drei Jahrzehnten für andere einsetzt. Zuerst war er als Gemeinde- und Kreisrat aktiv, dann als Bürgermeister und seit zehn Jahren ist er nun Landrat. Herrmann erinnerte an den Ausbau der B 85 zwischen Förtschendorf und Steinbach. Damals sei Löffler als Bürgermeister den zuständigen Behörden ordentlich auf die Nerven gegangen, um etwas für seine Heimat zu erreichen.
Auch andere Gäste kamen zu Wort. Sein Stellvertreter Bernd Liebhardt führte durch das Programm und nannte Löffler scherzhaft einen „Floßmeister“, der den Landkreis auf Kurs hält. Regierungspräsident Florian Luderschmidt sang sogar ein Loblied auf den Landratschef. Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner sprach von Gesprächen tief in der Nacht, etwa bei der Verlegung der Beamtenhochschule nach Kronach.
Neben der Politik gab es auch persönliche Einblicke. Ute Hildebrand von der Bäckerei Fiedler verriet, dass der Landrat es mit Süßigkeiten nicht so genau nehme. Thomas Kotschenreuther bezeichnete es als Fehler, dass Löffler Bayern-Fan sei, und Büroleiter Markus Wich erzählte, dass der Landrat im Winter schon um 4 Uhr morgens die Straßen am Rennsteig prüft.
Auch Kollegen wie der Hofer Landrat Oliver Bär und Vertreter des Gemeindetags und des Bezirkstags gratulierten. Dekan Detlef Pötzl und seine Kollegin Ulrike Schorn gaben dem Jubilar den göttlichen Segen mit auf den Weg.
Klaus Löffler zeigte sich sichtlich bewegt. In seiner Rede erinnerte er an seine Eltern und seinen ersten Chef Joachim Wiegand. Er betonte, dass es vor allem die Menschen seien, die eine Region voranbringen. Besonders wichtig sei ihm die Chancengleichheit für alle Generationen. Am Ende dankte er seinem Team im Landratsamt sowie seiner Frau Silke und seinen beiden Töchtern, die ihn über die Jahre unterstützt haben. Auch seine drei Vorgänger Heinz Köhler, Werner Schnappauf und Oswald Marr waren persönlich anwesend.