Drei neue Konzepte für die Fürther Innenstadt
Vor knapp einem halben Jahr suchte die Stadt Fürth (Bayern) mit dem Wettbewerb „City Macher“ nach frischen Ideen für die Innenstadt. Die Resonanz war groß: Insgesamt 113 Vorschläge gingen ein, davon waren 72 komplett ausgearbeitete Konzepte. Wirtschaftsreferent Horst Müller zeigte sich über die Qualität und die Vielfalt der Ideen überrascht.
Am Ende haben drei Konzepte gewonnen, die nun gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Zum einen kommt mit „Zeebraham“ ein moderner Schuhmacher zurück in die Stadt. Hier sollen individuelle Sneaker hergestellt und repariert werden, wobei auf nachhaltige Materialien gesetzt wird.
Zum anderen gibt es mit „Aegyo“ einen K-Pop-Store. Das soll mehr sein als ein einfacher Laden für Fanartikel. Der Shop soll als Treffpunkt für die K-Pop-Community dienen, mit eigenen Veranstaltungen und Angeboten, bei denen die Kunden mitmachen können.
Das dritte Gewinnerkonzept heißt „Fishismuss“. Dabei handelt es sich um ein Gastronomie-Projekt, das Fisch modern und mit hochwertigen Zutaten auf die Karte bringt, um das kulinarische Angebot in der Innenstadt zu erweitern.
Damit die Ideen auch wirklich in die Tat umgesetzt werden, hilft die Stadt den Gewinnern zusammen mit einem Partnernetzwerk. Die Unterstützung ist umfangreich: Es gibt mietfreie Flächen, Hilfe bei der Planung bis zur Eröffnung sowie Beratung bei der Finanzierung und den Banken. Außerdem werden die Gründer bei den Stromkosten unterstützt und erhalten ein kostenloses Paket für eine Website und einen Onlineshop.
Das Projekt ist jedoch nicht mit diesen drei Gewinnern beendet. Die Stadt will auch weitere vielversprechende Ideen begleiten, damit diese nicht einfach vergessen werden. Dabei sollen künftig nicht nur die Innenstadt, sondern auch andere Stadtteile wie die Südstadt in den Fokus rücken.
Quelle: Fürth – zur Originalmeldung