Neues Rundfunkmuseum in Fürth nimmt Gestalt an
In Fürth (Bayern) gibt es Fortschritte beim Bau des neuen Rundfunkmuseums. Die Rohbauphase an dem geschwungenen Anbau ist vor wenigen Tagen abgeschlossen worden. Damit ist ein wichtiger Schritt geschafft, um den Eingangsbereich des Hauses zu erweitern.
Das Gebäude wird künftig den Namen „Neues Rundfunkmuseum Fürth – Haus des Hörens“ tragen. Es soll kein klassisches Museum sein, sondern ein moderner Ort zum Lernen und Austauschen, bei dem das Thema Hören im Mittelpunkt steht. Die ehemalige Grundig-Direktionsvilla wird nun im nächsten Schritt energetisch saniert. Außerdem wird der Brandschutz verbessert. Parallel dazu planen die Verantwortlichen bereits die zukünftige Dauerausstellung.
Insgesamt kostet das Projekt 14,3 Millionen Euro. Einen großen Teil dieser Summe übernehmen Förderer. Der Bund, der Freistaat, die bayerische Landesstiftung sowie die Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern steuern zusammen knapp sechs Millionen Euro bei.
Die Sanierung und Neugestaltung hatten bereits im November 2024 begonnen. Wenn alles nach Plan läuft, können Besucher das Museum im Herbst 2027 besichtigen.
Quelle: Fürth – zur Originalmeldung