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Dortmunder Zoo stellt Giraffen-Bullen Zikomo vor

Copyright und Urheber siehe Dortmund

Die Stadt und der Zoo Dortmund starten eine neue Videoreihe über ihre Tiere. Den Anfang macht der sanfte Riese Zikomo.

Im Zoo Dortmund (Nordrhein-Westfalen) gibt es einen besonderen Bewohner, der nun im Rampenlicht steht. Der Angola-Giraffenbulle Zikomo ist das erste Tier in einer neuen Videoreihe der Stadt und des Zoos. In diesen Clips sollen jeden Monat verschiedene Tiere aus der bunten Gesellschaft des Zoos vorgestellt werden. Insgesamt leben dort mehr als 1.500 Tiere aus rund 150 verschiedenen Arten.

Zikomo ist in Dortmund quasi ein Heimatkind. Er wurde bereits 2013 im Dortmunder Zoo geboren und ist damit die letzte Giraffe, die dort bisher zur Welt kam. Mit bis zu 2.000 Kilogramm ist er ein echtes Kraftpaket, aber sein Wesen ist überraschend ruhig. Marcel Stawinoga, der Kommunikationsleiter und Artenschutzbeauftragte des Zoos, beschreibt ihn als ungewöhnlich sanftmütig. Zikomo sucht sogar manchmal die Nähe seiner Pfleger und lässt sich streicheln, was bei Giraffen eigentlich selten vorkommt.

Auch mit seinen Mitbewohnerinnen Maoli und Penda war er meist entspannt, obwohl diese beiden inzwischen in den Kölner Zoo gezogen sind. Wenn Zikomo heute durch sein Gehege läuft, zeigt er sich den Besuchern in der Afrika-Anlage meist freundlich. Nur wenn er mal seinen Unmut zeigt, wird seine enorme Größe und Kraft deutlich.

Besonders geschickt ist Zikomo beim Fressen. Mit seiner bis zu 50 Zentimeter langen, dunkelblauen Zunge pflückt er Blätter von dornigen Bäumen. Am liebsten mag er Äste von Weiden und Hasel. Zuerst zieht er die Blätter ab und frisst danach die Rinde. Die Hörner auf seinem Kopf helfen ihm nicht nur bei Revierkämpfen mit anderen Bullen, sondern dienen auch dazu, die Körperwärme zu regulieren.

In der neuen Videoreihe werden neben Marcel Stawinoga auch die Zoopfleger zu Wort kommen. Sie erzählen den Zuschauern mehr über den Charakter und die Eigenheiten der Tiere. Weitere Details zur Reihe liegen bislang nicht vor.

Quelle: Dortmund – zur Originalmeldung

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