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Ruhrgebiet: Neuer 100-Kilometer-Radweg verbindet IGA-Gärten

Copyright und Urheber siehe Dortmund

Ein riesiges Netz aus Radwegen führt Besucher durch zehn Städte im Revier. Die Route verbindet die fünf Zukunftsgärten der IGA 2027.

Die Stadt Dortmund (Nordrhein-Westfalen) und weitere Partner haben am Dienstag einen neuen Radweg vorgestellt. Die Strecke ist rund 100 Kilometer lang und verbindet die fünf sogenannten Zukunftsgärten der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Diese liegen in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Lünen sowie im Natur- und Wasser-Erlebnis-Park zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen.

Insgesamt führt die Tour durch zehn Städte: Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Herten, Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Dortmund und Lünen. Radfahrer können die Strecke in beide Richtungen befahren. Wer nicht die ganze Tour auf einmal schaffen will, kann die Route flexibel in einzelne Tagesetappen aufteilen.

Unterwegs gibt es viel zu sehen. Die Strecke führt an der Zeche Zollverein vorbei, durch den Duisburger Innenhafen und die Mülheimer Gartenschau. Auch die ZOOM Erlebniswelt, der Revierpark Nienhausen, der Fredenbaumpark und die Halde Hoheward liegen an der Route. Die Wege verlaufen entlang der Ruhr, der Emscher sowie dem Rhein-Herne- und Dortmund-Ems-Kanal.

Für den Bau wurden größtenteils Wege genutzt, die es schon gab, wie den RuhrtalRadweg oder den Emscher-Weg. An einigen Stellen wurde jedoch neu gebaut oder saniert. Das betrifft zum Beispiel den Grünen Ring in Duisburg oder Abschnitte zwischen Gelsenkirchen und Dortmund. Damit die Leute nicht die Orientierung verlieren, wird das System „radrevier.ruhr“ mit nummerierten Knotenpunkten genutzt. Wer es digital mag, kann die Route über Komoot oder als GPX-Datei abrufen.

Der Radweg soll nicht nur während der Gartenschau 2027 genutzt werden. Er bleibt dauerhaft im Ruhrgebiet bestehen, damit Touristen und Anwohner auch danach klimafreundlich durch die Region kommen. Weitere Informationen gibt es unter dortmund.de/IGA2027 oder iga2027.ruhr.

Quelle: Dortmund – zur Originalmeldung

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