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Dortmund: Spielzeugpistolen am Hauptbahnhof sorgen für Aufregung

Zwei junge Männer fuchtelten am Dortmunder Hauptbahnhof mit Waffen herum. Die Bundespolizei griff ein, doch es stellten sich nur Spielzeuge heraus.

Am Vormittag des 18. August passierte es am Hauptbahnhof in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Gegen 10:45 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn eine Gruppe Jugendlicher. Diese trugen Pistolen offen im Hosenbund und bedrohten sich gegenseitig damit. Der Bahnmitarbeiter informierte sofort die Bundespolizei.

Mehrere Streifen eilten daraufhin in die Haupthalle. Dort trafen die Beamten auf zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren. Die beiden trugen die Waffen vorne im Hosenbund. Die Polizisten nahmen die Pistolen sofort an sich. Dabei stellte sich heraus, dass es sich lediglich um Spielzeugpistolen handelte.

Die Beamten brachten die beiden Männer, die aus Moldau und Rumänien stammen und in Melle wohnen, zur Wache. Dort wurden sie befragt, wollten sich aber zu den Vorwürfen nicht äußern. Nachdem die Polizei die Identität der beiden anhand ihrer Ausweise geklärt hatte, wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Bundespolizei hat nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Um den Hergang genau zu prüfen, wurden die Aufnahmen der Videoüberwachung vom Bahnhof gesichert.

Die Polizei warnt in diesem Fall ausdrücklich davor, mit solchen Gegenständen in der Öffentlichkeit aufzukreuzen. Spielzeugwaffen sehen oft echt aus und können nicht sofort als solche erkannt werden. Das führt schnell zu gefährlichen Situationen oder großen Einsätzen, weil die Beamten von einer echten Bedrohung ausgehen müssen.

Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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