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Dortmund: Messer und Festnahmen bei Großkontrolle in Bahnen

Polizei und Sicherheitsleute haben am Dienstag im öffentlichen Nahverkehr streng kontrolliert. Dabei kamen mehrere Messer zum Vorschein und ein betrunkener Mann wehrte sich gegen die Beamten.

Am Dienstag (18. August 2026) war in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) zwischen 13:00 und 20:00 Uhr viel los. Die Polizei, die Bundespolizei und Sicherheitsleute der DSW21 haben gemeinsam verstärkt Kontrollen durchgeführt. Sie wollten die Fahrgäste schützen und gegen Messer im öffentlichen Raum vorgehen. Besonders genau schauten die Beamten am Hauptbahnhof und an der Haltestelle Leopoldstraße hin.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 157 Menschen und führten 61 Gespräche mit Bürgern. Dabei fanden sie vier Messer. Die Besitzer bekamen Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Die Polizei will zudem beantragen, dass diese Menschen künftig keine Messer mehr tragen dürfen.

Ein 51-jähriger Mann sorgte am Hauptbahnhof für Ärger. Er hatte wohl getrunken. Nachdem die Bundespolizei ihm ein Hausverbot erteilt hatte, wehrte er sich gegen die Beamten. Die Polizisten blieben unverletzt, aber sie nahmen den Mann fest und brachten ihn in Gewahrsam, damit er keine weiteren Straftaten begeht.

Neben dem betrunkenen Mann gab es noch weitere Vorfälle. 15 Menschen mussten den Bereich verlassen, weil sie einen Platzverweis bekamen. Ein Fahrer eines E-Scooters bekam eine Anzeige, weil er vermutlich keine Pflichtversicherung hatte. Zudem wurde jemand wegen Hausfriedensbruchs angezeigt. Die Beamten stellten sechs Aufenthaltsermittlungen fest und prüfen derzeit, ob eine weitere Person illegal im Land ist.

Parallel dazu prüften 19 Mitarbeiter der DSW21 die Fahrkarten von 2.416 Fahrgästen. Bei 175 Leuten stimmte das Ticket nicht.

Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Dortmund – zur Originalmeldung

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