Dortmund prüft Straßen mit High-Tech-Fahrzeugen
In Dortmund (Nordrhein-Westfalen) sind derzeit zwei Fachfirmen mit besonderen Fahrzeugen im Einsatz. Von August bis Oktober fahren die Wagen durch das gesamte Stadtgebiet. Ihr Ziel ist es, den Zustand der Dortmunder Straßen zu prüfen. Insgesamt geht es dabei um eine Strecke von über 2.000 Kilometern.
Die Fahrzeuge nutzen dafür eine moderne Technik. Mit Lasern und speziellen Kameras suchen sie nach Unebenheiten, Netzrissen und Schäden an der Oberfläche. Eines der Fahrzeuge heißt ARGUS und ist speziell dafür gebaut, den Zustand der Straßen objektiv und automatisch zu erfassen.
Die Stadt hat solche Daten bereits in den Jahren 2021 und 2022 gesammelt. Damals halfen die Ergebnisse dabei, gezielt Geld für Reparaturen auszugeben, besonders dort, wo der Unterhalt zu aufwendig wurde. Aus diesen Erkenntnissen entstand auch die sogenannte Straßenoffensive. Dabei ging es vor allem darum, Anliegerstraßen schnell zu sanieren und den Papierkram in der Verwaltung zu reduzieren. Andere Städte schauen sich dieses Vorgehen aus Dortmund mittlerweile sogar ab.
Jetzt will das Tiefbauamt die alten Daten von 2021 aktualisieren. Mit den neuen Ergebnissen kann die Stadt besser planen, welche Projekte in den kommenden Jahren anstehen. So soll das Geld für die Erhaltung und Reparatur der Straßen effektiver eingesetzt werden.
Wer die Fahrzeuge auf der Straße sieht, muss sich keine Sorgen um seine Privatsphäre machen. Die Stadt betont, dass die Daten nur für den Straßenzustand genutzt werden. Personenbezogene Daten werden anonymisiert und sind nur für befugte Nutzer einsehbar. Mit der fertigen Auswertung aller Daten rechnet das Tiefbauamt im nächsten Jahr.
Quelle: Dortmund – zur Originalmeldung