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Dortmund: Massencrash auf der A45 sorgt für Riesenstau

Ein Kleintransporter knallte am Freitagmittag in ein Stauende. Mehrere Autos wurden ineinandergeschoben, zwei Männer wurden schwer verletzt.

Es war Freitagmittag, kurz vor zwölf Uhr, als es auf der A45 in Richtung Dortmund (Nordrhein-Westfalen) krachte. In einer Dauerbaustelle kurz vor dem Westhofener-Kreuz standen mehrere Autos im Stau. Ein 26-jähriger Fahrer aus Fürstenau befuhr die Strecke mit einem Mercedes Sprinter und einem leeren Anhänger. Neben ihm saß ein 18-jähriger Beifahrer aus Lengerich.

Der Fahrer des Transporters übersah das Ende der Kolonne. Er versuchte zwar noch, scharf zu bremsen, doch es war zu spät. Er rammte mit voller Wucht in den BMW eines 49-Jährigen aus Attendorn. Durch den heftigen Aufprall wurde der BMW wie ein Billardball nach vorne geschoben und knallte in einen Skoda. In diesem Wagen saßen ein 45-jähriger Vater aus Dortmund sowie seine Kinder, eine 18-jährige Tochter und ein 11-jähriger Sohn.

Die Kettenreaktion ging noch weiter: Der Skoda wurde durch den Stoß wiederum in einen weiteren BMW geschoben, der einem 53-jährigen Mann aus Fröndenberg gehörte. Der Wagen aus Attendorn wurde nach dem ersten Aufprall zur Seite geschleudert und prallte gegen die rechte Schutzplanke.

Zwei Männer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der 49-Jährige aus Attendorn kam mit dem Rettungswagen in das Klinikum Dortmund-Nord. Der 53-Jährige aus Fröndenberg war so badly verletzt, dass ihn ein Rettungshubschrauber in das St. Marien-Hospital nach Lünen flog. Die anderen Beteiligten und die Kinder im Skoda hatten nur leichte Verletzungen. Sie wurden direkt an der Unfallstelle von den Rettern versorgt und konnten danach nach Hause.

Auf der Autobahn herrschte daraufhin das totale Chaos. Die Fahrbahn in Richtung Dortmund musste bis etwa 14:30 Uhr komplett gesperrt werden, damit die Autos abgeschleppt und die Straße gereinigt werden konnten. Die Autofahrer mussten lange warten, es bildete sich ein Rückstau von bis zu acht Kilometern.

Die Polizei hat das EG-Kontrollgerät des Mercedes sichergestellt. Damit wollen die Beamten nun genau prüfen, wie lange der Fahrer unterwegs war und ob er die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten eingehalten hat. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.

Quelle: Polizei Dortmund – zur Originalmeldung

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