Dortmund: Massive Strafen bei Autobahn-Kontrolle
Am Samstagmorgen (8. August) war es heiß in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). Bei Sonne und 28 Grad bauten die Beamten auf dem Parkplatz Baberg an der A 45 in Richtung Frankfurt eine Kontrollstelle auf. Sie wollten prüfen, ob die Urlauber sicher unterwegs sind. Insgesamt schauten sich die Polizisten 40 Fahrzeuge und 45 Menschen genauer an.
Die meisten Fahrer hatten alles im Griff, doch einige nicht. Insgesamt gab es 18 Anzeigen und 12 Verwarnungen. Besonders die Geschwindigkeit war ein Problem. Zwölf Autos waren zu schnell. Vier Fahrer waren so extrem über dem Limit, dass sie nun mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der schlimmste Fall: Ein Fahrer raste mit 200 km/h über die Autobahn, obwohl nur 120 km/h erlaubt waren.
Ein weiterer Fall betraf die Ruhezeiten von Berufskraftfahrern. Die Polizei prüfte den digitalen Fahrtenschreiber eines Lkw und fand schwere Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Das kann teuer werden: Dem Fahrer droht nun ein Bußgeld von etwa 30.000 Euro.
Auch ein Fahrzeugtransporter einer ausländischen Firma kam nicht durch die Kontrolle. Der Wagen war deutlich überladen. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und machte den Transporter mit einer Parkkralle fest. Damit konnte er nicht mehr wegfahren. Die Firma musste eine Sicherheitsleistung von 400 Euro hinterlegen. Gegen den Halter wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Positiv verlief es bei den privaten Urlaubern. Hier gab es keine Probleme mit überladenen Autos oder schlecht gesicherten Kofferraums. Viele Reisende erzählten den Beamten, dass sie ihr Auto vor der Fahrt extra auf einer Waage gewogen hatten. Die Polizei lobte dieses Verhalten.
Die Ermittlungen in den einzelnen Fällen dauern an. Ob und inwieweit sich die Betroffenen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde.