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Dortmund: Mann schlief gefährlich nah an Gleisen

Ein 35-Jähriger legte sich in Dortmund direkt neben die Schienen einer S-Bahn-Strecke schlafen. Die Rettungskräfte konnten ihn gerade noch rechtzeitig wecken.

Es war der 1. August, als es auf der Bahnstrecke zwischen Dortmund (Nordrhein-Westfalen) und Witten zu einem gefährlichen Vorfall kam. Ein 35-jähriger Mann aus Dortmund hatte sich direkt neben den Gleisen hingelegt, um dort zu schlafen.

Gegen 07:40 Uhr bemerkte der Lokführer einer S-Bahn der Linie S5 den Mann. Er sah, dass die Person unmittelbar neben dem Gleiskörper lag, und schlug sofort Alarm. Die Retter waren schnell vor Ort. Sie weckten den Mann und brachten ihn aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit.

Kurz darauf traf die Bundespolizei ein. Die Beamten befragten und kontrollierten den Mann direkt vor Ort. Dabei stellte sich heraus, dass er weder betrunken war noch Drogen genommen hatte. Auch gab es keine Anzeichen dafür, dass er sich absichtlich verletzen wollte. Warum er ausgerechnet diesen lebensgefährlichen Ort als Schlafplatz gewählt hatte, wollte der Mann jedoch nicht sagen, selbst nachdem die Beamten ihn belehrt hatten.

Weil die Strecke für den Einsatz gesperrt werden musste, kam es im Bahnverkehr zu Problemen. Viele Züge hatten Verspätungen. Nachdem alles geklärt war, ließen die Beamten den Mann wieder frei.

Die Bundespolizei hat nun ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet. Er wird beschuldigt, den Betrieb eines öffentlichen Betriebs gestört zu haben. Gleichzeitig warnt die Polizei davor, wie gefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Moderne Züge seien oft erst zu hören, wenn es schon zu spät ist, und könnten nicht ausweichen. Zudem bestehe Lebensgefahr durch stromführende Teile und andere Anlagen.

Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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