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Dortmund: Mann greift Bundespolizisten am Hauptbahnhof an

Ein 51-Jähriger belästigte am Dortmunder Hauptbahnhof Reisende und wehrte sich anschließend heftig gegen die Beamten.

Am Abend des 16. August kam es am Hauptbahnhof in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) zu einem heftigen Streit. Gegen 23 Uhr fiel ein 51-jähriger Mann aus der Ukraine auf, der mehrere Reisende lautstark belästigte. Die Bundespolizisten griffen ein und ordneten an, dass der Mann den Bahnhof sofort verlassen muss.

Kurz darauf sahen die Beamten den Mann jedoch wieder. Er schrie erneut Menschen an, offenbar ohne einen bestimmten Grund. Da er den Platzverweis ignorierte und auch eine Androhung von Zwang nicht ernst nahm, griffen die Polizisten zu. Sie packten ihn an den Armen, um ihn auf die Wache zu bringen. Dabei wehrte sich der Mann massiv.

Auch auf der Bundespolizeiwache beruhigte sich der Wohnungslosen nicht. Er beschimpfte die Beamten und versuchte während einer Durchsuchung, einem Polizisten gezielt in den Genitalbereich zu treten. Der Beamte konnte im letzten Moment ausweichen, sodass der Tritt nur den Oberschenkel traf. Daraufhin brachten die Polizisten den Mann zu Boden und fesselten ihn.

Ein Arzt untersuchte den 51-Jährigen und stellte fest, dass er festgenommen werden konnte. Danach brachten die Beamten ihn in das zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund.

Die Bundespolizei hat nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dem Mann wird vorgeworfen, Beamte angegriffen, sich gewehrt und Polizisten beleidigt zu haben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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