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Dortmund: Kostenlose Warnplakate für den Schulstart

Die Polizei, die Sparkasse und Radio 91.2 wollen Kinder im Straßenverkehr schützen. Deshalb gibt es wieder die Aktion mit den Warnplakaten.

Anfang September geht es in Nordrhein-Westfalen wieder los mit dem neuen Schuljahr 2026/27. Damit die Kinder sicher zur Schule kommen, starten die Polizei Dortmund (Nordrhein-Westfalen), die Sparkasse Dortmund und Radio 91.2 eine gemeinsame Aktion. Unter dem Motto "Vorsicht! Unsere Kids haben keinen Airbag!" wollen sie Autofahrer daran erinnern, wie gefährlich der Verkehr für die Kleinen ist.

Der Gedanke dahinter ist einfach: In einem Auto gibt es technische Helfer. Spurhaltesysteme, Notbremsen oder Airbags schützen die Fahrer bei einem Unfall. Kinder zu Fuß haben diesen Schutz nicht. Sie sind völlig schutzlos, wenn es kracht. Die Polizei verfolgt deshalb das Ziel, dass es gar keine Unfälle mehr gibt.

Die Beamten setzen dabei nicht nur auf Strafzettel bei zu schnellem Fahren oder Vorfahrtsfehlern. Sie arbeiten viel mit Vorbeugung. Schon im Kindergarten und in der Grundschule gibt es Übungen und eine Verkehrspuppenbühne. Viertklässler machen ein spezielles Fahrradtraining. Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es den "Crash Kurs NRW", bei dem Betroffene von Unfällen von ihren Erfahrungen berichten, um andere zu warnen.

Jetzt können die Bürger in Dortmund und Lünen mithelfen. Es gibt kostenlose, wetterfeste Plakate, die man an privaten Stellen anbringen kann. Zum Beispiel am Gartenzaun oder an der Garage. So werden Autofahrer direkt in der Wohngegend darauf aufmerksam, dass hier Kinder spielen oder zur Schule laufen.

Die Plakate können ab sofort an verschiedenen Polizeiwachen abgeholt werden. Diese stehen in der Mitte (Service-Center), in Hörde, Nord, Huckarde und Körne sowie in Lünen bereit. Wichtig ist dabei: Die Plakate dürfen nur auf privatem Gelände hängen. An Laternen oder anderen öffentlichen Stellen ist das Anbringen verboten.

Die Polizei und ihre Partner hoffen, dass durch die gegenseitige Rücksichtnahme weniger Unfälle passieren.

Quelle: Polizei Dortmund – zur Originalmeldung

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