Dortmund: Brand im Treppenhaus macht Fluchtwege dicht
Am Nachmittag des 3. August 2026 ging gegen 15:45 Uhr ein Notruf bei der Feuerwehr in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) ein. In der Schützenstraße brannte es in einem Wohnhaus. Als die Retter der Feuerwache 1 am Gebäude ankamen, stieg bereits leichter Rauch auf.
Im Treppenhaus hatte ein Kinderwagen Feuer gefangen. Ein Trupp der Feuerwehr löschte die Flammen sofort. Das Problem war jedoch der Qualm: Der Brandrauch breitete sich schnell über das Treppenhaus in die Wohnungen aus. Dadurch waren die Bewohner in ihren Etagen gefangen, da der normale Fluchtweg versperrt war.
Die Feuerwehr musste schnell handeln. Eine Person wurde mit der Drehleiter aus dem Haus geholt. Vier weitere Menschen konnten mit speziellen Fluchthauben aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Drei Kinder hatten das Haus glücklicherweise schon verlassen, bevor die Feuerwehr eintraf. Alle Betroffenen kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Das Feuer war zwar schnell aus, hinterließ aber große Schäden. Die Elektroverteilung des Hauses wurde schwer beschädigt. Deshalb musste der Netzbetreiber DONetz den Strom für das gesamte Gebäude abschalten. Auch in den Wohnungen gab es Schäden durch den Rauch.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie der Rettungsdienst im Einsatz. Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, Gegenstände wie Fahrräder oder Kinderwagen in Treppenhäusern abzustellen. Im Ernstfall blockieren diese Dinge die Rettungswege und bringen Menschenleben in Gefahr.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wie es zu dem Brand kommen konnte. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.